Prozess

Der von Design for Change entworfene Gestaltungsprozess umfasst vier große Teile. FEEL, IMAGEN, DO, SHARE (ERKENNEN, GESTALTEN, HANDELN, PUBLIZIEREN). Jeder dieser einzelnen Schritte beinhaltet verschiedene Methoden welche je nach Nutzergruppe neu konzipiert werden. Zusätzlich sollen den Jugendlichen und alle Teilnehmern der Workshops nachhaltige Lebensweisen aufzeigt und neue Impulse zum Thema Ressourcennutzung und Konsumverhalten gegeben werden. Die Teilnehmer sollen durch das Erlernen und Stärken von Kompetenzen ihr Verhalten zum Konsum reflektieren aber vor allem handlungsfähig gemacht werden. Hier können Sie sich den Prozess als Plakat frei herunterladen.

Im folgenden sind die 4 Schritte des DFC – Designthinking Prozess kurz erklärt.

1. Schritt “Feel” – Erkennen

Die Kinder und Jugendlichen lernen, was sie in ihrem Umfeld beschäftig und sammeln in Gruppen die Probleme und Situationen, die sie lösen oder verändern wollen. Nachdem ein spezielles Problemherausgefiltert wurde, beginnt die Recherche-Phase, die ganz im Fokus von Empathie-Entwicklung steht. Methoden: Mapping, Clustern, Evaluieren, Interview, Observieren, Dokumentation.

2. Schritt “Imagine” – Gestalten
Folgend werden alle Ideen, die zur Lösung des Problems beitragen könnten, gesammelt und evaluiert. Ideen die umsetzbar sind, werden ausprobiert, um zu sehen, ob sie wirklich zur Lösung des Problems beitragen. Methoden: Brainstorming, Sketching, Prototyping,

3. Schritt “Do” – Handeln
Lösungen, die sich in der Prototyping-Phase als sinnvoll erwiesen haben, werden jetzt in die Tat umgesetzt. Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil Kinder hier die Erfahrung von Selbstwirksamkeit sammeln können. Indem sie etwas verändern und eine Situation zum positiven wenden, können sie erkennen, dass sie auch selbst “Veränderung“ sein können.
Methoden: Zeitplanung, Team Management

4. Schritt “Share” – Publizieren
In der letzten Phase publizieren Kinder und Jugendliche, mithilfe von digitalen Medien und Printmedien, ihr Projekt, um Feedback für ihre eigenen Arbeit zu erhalten, aber vorallem um andere zu inspirieren. Methoden: Storytelling, Dokumentation, Präsentation, Networking

Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die Kernkompetenzen welche im Gestaltungsprozess von “Design for Change” ausgebildet werden.

 

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