Was, Warum & Wie?

Aktuelle Dokumentation über ein Design for Change Projekt in Deutschland

Ziel!

… ist es, Kinder und Jugendliche über die Methode von Design Thinking zum selbständigen Handeln zu motivieren. Kinder und Jugendliche sollen ihre eigenen Kompetenzen erkennen und neue erwerben, um ihre Zukunft eigenverantwortlich und aktiv im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitgestalten zu können.

“In diesem Zusammenhang spielen ebenso rationale, emotionale als auch handlungsbezogene Komponenten und der Erwerb von Urteilsfähigkeit eine entscheidende Rolle.” Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2013″

Wie?

Über die Methode des Design Thinking: Der von Design for Change entwickelte Design Thinking Prozess wurde so konzipiert, dass er auf eine Zielgruppe von 9 bis 16 – jährige anwendbar ist. Die Teilnehmer werden in in vier Schritten durch diesen Gestaltungsprozess
begleitet. Die Schüler erforschen, was sie in ihrem Umfeld beschäftigt, entwickeln konkrete
Ideen und setzen diese dann mithilfe eines Workshopleiters in die Tat um. Im gesamten Prozess lernen die Teilnehmer, ihre eigenen Kompetenzen zu erkennen und Methoden, diese zu stärken. Anschließend werden die Projekte lokal und global veröffentlicht, um andere Jugendliche zu inspirieren und eine große Öffentlichkeit zu erreichen. Hier finden Sie das A3 Plakat und den A3 Faltflyer zum herunterladen.

Warum ist ein Programm wie “Design for Change” wichtig?

Junge Erwachsene lernen heute nicht mehr, dass sie selbst handlungsfähig sind. Sie akzeptieren bedingungslos die Gegebenheiten und Entscheidungen, die andere für sie treffen. Das deutsche Bildungssystem, impliziert kein freies und selbständiges Erarbeiten der eigenen Interessen und Fähigkeiten. Schüler arbeiten systematisch gestellte Aufgaben ab, um den Anforderungen des Lehrplans gerecht zu werden. Sie sind heute nicht mehr in der Lage ihre eigenen Bedürfnisse zu formulieren und durchzusetzen. Und so verlassen Jugendliche oft die Schule, ohne eine genaue Idee für ihre berufliche Zukunft zu haben.

Schülerinnen und Schüler müssen Fähigkeiten erlangen, die ihnen helfen ihre Lebensstile selbst zu gestalten. Design und die damit verbundenen Gestaltungsprozesse können hier einen Vorschlag machen. Das Erlernen von Gestaltungskompetenzen kann und soll Jugendlichen helfen handlungsfähig zu werden. Ihnen soll gezeigt werden, dass sie in Gegebenheiten und Prozesse eingreifen können, um so Veränderungen für sich selbst und andere zu gestalten.

Kompetenzen und Fähigkeiten, welche Jugendliche für eine Berufsausbildung und ein Studium mitbringen müssen, verändern sich. Um eine Ausbildung erfolgreich zu absolvieren, sind diese sogenannten “21. century skills” unverzichtbar. In einer Gruppe gleichberechtigt zu arbeiten, das Erkennen von Problemen, das Übernehmen von sozialer Verantwortung und Empathie auszubilden, sind heute wichtiger als je zuvor.

Was ist Design for Change?

Ist die größte globale Initiative, durch welche Schüler die Bedeutung der zwei eindrucksvollen Wörter „I CAN“ erleben und zu aktiven Gestaltern ihrer Welt werden. Design for Change (DFC) wurde von der Schulgründerin und Industriedesignerin Kiran Bir Sethi an der renommierten Riverside School in Ahmedabad, Indien, ins Leben gerufen. Zunächst als nationaler Schulwettbewerb in Indien gestartet, entwickelte es sich innerhalb von 4 Jahren zu einer globalen Bewegung. Die Initiative inspiriert und infiziert Menschen weltweit. Im Jahr 2013 konnten etwa 25 Millionen Kinder in 34 Ländern an über 300.000 Schulen mit dem Programm lernen ihre Welt zu gestalten.http:// www.dfcworld.com

Was zeichnet “Design for Change” aus?

DFC ist optimistisch und experimentiert gerne. DFC ermutigt anstatt zu bewerten. Es geht nicht nur um Lösungen, sondern darum die richtigen Fragen zu stellen. DFC will verändern und ist bereit dafür Risiken einzugehen. Wir erforschen statt auswendig zu lernen und bestärken und ermutigen anstatt zu bewerten. Wir visionieren und haben verrückte Ideen. Design For Change ist ein Raum zum Ausprobieren, Hinfallen und wieder Aufstehen.

Seit Anfang 2014 ist DFC  in Deutschland aktiv!

Impressum

 

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